Das langjährige Monatsmittel für den April beträgt 316m3/s, wenn man die Messung Neuhausen, Flurlingerbrücke herbeizieht. Der ungewöhnlich tiefe Wasserstand legt Ufermauern frei, die nun nach schadhaften Stellen untersucht, und wo nötig von einem lokalen Unternehmen ausgebessert werden. Die Mauern stammen zum Teil noch aus der Bauzeit des Kraftwerkes, also aus den 60er- Jahren des letzten Jahrhunderts. Die letzte Untersuchung der verbauten Stellen durch externe Fachstellen hat im November 2024 stattgefunden, damals war der Abfluss jedoch noch um Einiges höher und betrug zwischen 270 – 370m3/s.
Vorteilhaft für die Arbeiten ist dabei auch, dass die Rheinschifffahrt noch nicht begonnen hat und kein Wellenschlag zu befürchten ist. Aktuell wird nun noch in Flurlingen gearbeitet, es ist ein Wettlauf gegen den vermutlich bald steigenden Rheinpegel mit Einsetzen der Schneeschmelze in den Bergen.
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