Informationen der OSTRAL für Strom-Grossverbraucher

Wie alle Schweizer Netzbetreiber stellen SH POWER und die EKS AG den Grossverbrauchern in ihren Stromnetzen demnächst ein Schreiben der OSTRAL zu. Es handelt sich dabei um Informationen zur Stromversorgung in ausserordentlichen Lagen.

Sämtliche Grossverbraucher in der Schweiz erhalten von ihrem Stromnetzbetreiber in nächster Zeit ein Schreiben der Organisation für Stromversorgung in ausserordentlichen Lagen (OSTRAL) zugestellt. Auch SH POWER und die EKS AG werden dieses Schreiben demnächst an die Grossverbraucher in ihren Versorgungsgebieten versenden. Es handelt sich dabei um generelle Informationen zur Stromversorgung in ausserordentlichen Lagen. Als Grossverbraucher gelten gemäss OSTRAL Kunden, die aktuell einen jährlichen Stromverbrauch ab 100'000 Kilowattstunden aufweisen oder in der Vergangenheit einen jährlichen Stromverbraucher ab 100'000 Kilowattstunden aufgewiesen haben.   

Die OSTRAL wurde 1993 gegründet. Sie ist vom Bund damit beauftragt, Strommangellagen zu bewirtschaften. Eine Strommangellage tritt dann ein, wenn die Nachfrage nach Strom das verfügbare Angebot innerhalb eines längeren Zeitraums übersteigt. In diesem Fall ordnet der Bund mittels Verordnung Massnahmen zur Bewältigung der Strommangellage an. Diese Massnahmen betreffen die Steuerung der Stromproduktion und die Reduktion des Stromverbrauchs. 

In einem Krisenfall müssen die vom Bund angeordneten Einsparungen schweizweit realisiert werden können. Dafür ist die Mitwirkung der Grossverbraucher in den Schweizer Stromnetzen erforderlich. Damit sich die Grossverbraucher vorgängig auf eine mögliche Strommangellage vorbereiten können, erhalten sie das erwähnte Schreiben der OSTRAL von ihrem Stromnetzbetreiber zugestellt. 

In den letzten Wochen ist vielerorts das Bild entstanden, in der Schweiz herrsche eine akute Stromknappheit. Dies trifft aktuell nicht zu. Eine Strommangellage wurde vom Bund vorsorglich als mögliches Krisenszenario eruiert, das unter gewissen Umständen, in Zukunft eintreten könnte. Wie bei anderen möglichen Krisenszenarien sind auch dafür entsprechende Vorsorgemassnahmen zu treffen. 

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