Solarenergie splitten und nutzen

In der Stahlgiesserei wird gewohnt, gearbeitet und sogar eigener Strom erzeugt. Nur aus der Luft zu sehen: Auf den Dächern liegen quadratmeterweise Solar-Panels. Sie versorgen das Areal mit Sonnenenergie.

Eigenverbrauchsgemeinschaft in der Stahlgiesserei

Dahinter steckt ein Energiekonzept der Firma Etawatt, die energieeffiziente Projekte und Objekte entwickelt. Das Ziel: Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen. Aktuell geht es um die Stahlgiesserei. «Bei einem neuen Quartier haben wir die Möglichkeit, das Energiekonzept von Anfang an nachhaltig zu gestalten», sagt der Projektleiter Denis Spitzer. In der Stahlgiesserei sorgt eine Photovoltaik-Anlage in Kombination mit Wärmepumpen für grünen Strom und umweltfreundliches Heizen.

«Weil wir auf jedem Dach Solarzellen verbaut haben, können wir den Grossteil des Stroms, den wir für die Wärmepumpen-Heizung brauchen, umweltfreundlich und direkt vor Ort produzieren. Ferner lässt sich damit den Energiebedarf für die technische Infrastruktur der Gebäude abdecken, also zum Beispiel die Beleuchtung.»

Denis Spitzer zeigt die Solarpanels auf einem der achtstöckigen Stahlgiesserei-Hochhäuser.

Wie wird Solarstrom für alle nutzbar?

Mit dem Abrechnungsmodell von SH POWER lässt sich der selbst produzierte Strom einfach teilen und abrechnen. Wie das in der Praxis aussieht? «Das hat SH POWER mit ihrem Eigenverbrauchs-Modell für uns gelöst, welches die dynamische Zuteilung des Solarstroms in Echtzeit ermöglicht. Die Stromprofis haben uns bei der Umsetzung enorm unterstützt und die Thematik stark vereinfacht», sagt Denis Spitzer. Verrechnet wird der exakte Verbrauch vor Ort  ein Mix aus selber produziertem und extern bezogenem Strom. «Weder die Verwaltung noch die Bewohnerinnen und Bewohner müssen dafür etwas tun», so Denis Spitzer. Das wird alles von SH POWER erledigt. 

Es gibt nur Gewinner

Zum ökologischen Gewinn wirkt sich der hohe Eigenverbrauch auch positiv auf das Portemonnaie aller Beteiligten aus. In der Stahlgiesserei wird drei Viertel des eigenen Stroms selber verbraucht, der Rest wird ins Netz zurückgespeist und verkauft. «Dank diesem Modell», so Denis Spitzer, «lässt sich die Investition schneller amortisieren und auch die Mieterinnen und Mieter profitieren, denn der selber hergestellte Solarstrom ist für sie billiger als der eingekaufte.»

Energiewende vorantreiben

Der Projektleiter ist überzeugt, dass diese Vorteile künftig vermehrt Anreiz für hauseigene Energieversorgungen bieten werden. Ob Hausbesitzer, Mieterschaft oder Unternehmen. Auch das Autohaus Hutter Dynamics rüstete neulich zusammen mit Etawatt und SH POWER in Sachen Eigenverbrauch nach, um den grünen Strom vom eigenen Dach im Unternehmen zu nutzen «Das zeigt doch, wie wir künftig klimafreundlicher leben können».

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